IHK-Themenwochen "Fachkräfte sichern Zukunft"

IHK-Themenwochen "Fachkräfte sichern Zukunft"
"Know-How-Transfer der Generationen"

IHK-Themenwochen „Fachkräfte sichern Zukunft“

Ältere Fachkräfte beschäftigen

Das Durchschnittsalter der Belegschaften in den Unternehmen steigt kontinuierlich, in Zukunft wird der größere Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 50 Jahre alt sein. Immer mehr Unternehmen stimmen ihre Personalstrategie darauf ab. Darüber hinaus lohnt es sich, auch unter dem Gesichtspunkt des Fachkräftemangels, ältere Arbeitnehmer als Zielgruppe im Recruiting in den Fokus zu nehmen. Inwiefern Beschäftigte 55+ wertvoll für Ihr Unternehmen sind, wie Sie deren Potenziale nutzen können und was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie in dieser Veranstaltung. Experten präsentieren Ihnen den neuesten Stand aus Wissenschaft und Praxis. Sie erhalten zudem arbeitsrechtliche Informationen und bekommen Antworten auf die Frage, wie Sie ältere Beschäftigte im Unternehmen leistungsfähig halten.

Die Veranstaltung findet am  16.02.2016 im Rahmen der IHK-Themenwochen „Fachkräfte sichern Zukunft!“ vom 15. Februar bis 12. März 2016 statt.

Melden Sie sich mit uns an: Einladung und Anmeldung

Download Presseartikel IHK Magazin Wirtschaft Feb 2016

 

Know-How-Transfer der Generationen


Senior-Experten sichern die Expertise eines Unternehmens

Die Personalabteilungen mittelständischer Unternehmen haben durch den Demografiewandel ganz neue Aufgaben im Fokus. Neben Recruiting und Ruhestand sind der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter 50+ und das Wissensmanagement wichtige Schlüsselaufgaben für die Konkurrenzfähigkeit eines hart umkämpften Marktes.


Denn was passiert, wenn ein Mitarbeiter mit Schlüsselkompetenzen in den Vorruhestand oder Ruhestand geht? Wie kann dieses Know-How erhalten und nachhaltig weitergegeben werden?


Es gibt die Möglichkeit die eigenen, in den Ruhestand verabschiedeten Experten oder externe Senior-Experten mit der gleichen Expertise temporär zu beschäftigen, die arbeits-, steuer-, sozialversicherungs- und rentenrechtlichen Anforderungen fest im Blick. Folgende Details gilt es bei einer Wiederbeschäftigung zu beachten: Der Status des Ruheständlers muss bei der BFA überprüft werden, da es nach deutschem Rentenrecht unterschiedliche Hinzuverdienstgrenzen gibt. Diese staffeln sich, je nach Länge des Einzahlungszeitraumes.

Jeder Fall muss individuell behandelt werden. Bei einem Wiedereinstieg sollte außerdem die Scheinselbständigkeit geprüft und ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, Expertenrat in Anspruch zu nehmen. Das Anliegen kann von Profis der Branche schnell und im Sinne des Unternehmens behandelt und umgesetzt werden. So können Engpässe des Know-How-Transfers in kurzer Zeit überwunden und der Senior-Experte eingesetzt werden - Hand in Hand mit der neuen, jungen Experten-Generation.

Die Idee der Beschäftigung von Senior-Experten ist nicht neu, viele 1000 von Ihnen sind international gefragt. Wichtig ist eine seriöse Vermittlung der Experten, die Fingerspitzengefühl und Erfahrung verlangt. Dann wird es für beide Seiten ein Gewinn. Die Unternehmen profitieren vom Fachwissen der Experten und diese wiederum sprechen vom positiven Effekt der Wertschätzung. "Ich ging in den Ruhestand und kehrte zurück ins alte Unternehmen, wo mein Wissen aktuell gebraucht wird." "Ich habe keine Kinder und genieße es, jungen Menschen mein Expertenwissen weiter zu geben. Es tut gut gebraucht zu werden und gleichzeitig den frischen Wind der neuen Generation zu spüren." Von Unternehmenseite ist der Tenor: "Experten im Ruhestand haben große Erfahrung in ihrem Fachgebiet. Das hilft uns sehr bei der Bewältigung von weltweiten Projekten."


Grundsätzlich lohnt es sich in Mitarbeiter aller Altersklassen zu investieren. Ziel ist die Motivation, länger gesund und fit im Erwerbsleben zu bleiben und damit den Arbeitgeber in seiner Leistungsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig wird die Attraktivität des Arbeitgebers erhöht.
In diesem Zusammenhang ist eine Analyse der Altersstruktur des eigenen Unternehmens förderlich, es lohnt, sich der betrieblichen Herausforderung des Demografiewandels zu stellen.

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